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„Goethe und das Geld“

31.05.2012

Festwoche und große Sonderausstellung in Frankfurt

„Es gehört nicht zum Allgemeinwissen, aber Goethe hat sich zeit seines Lebens mit dem monetären System und den wirtschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit auseinandergesetzt“, so Kulturdezernent Felix Semmelroth über das Motto „Goethe und das Geld“ der diesjährigen Goethe-Festwoche, die vom 13. bis 23. September in Frankfurt stattfindet. Für die Veranstaltungen kooperieren verschiedene Institutionen, unter anderem das Freie Deutsche Hochstift, die Deutsche Bundesbank, das Schauspiel Frankfurt und der Hessische Rundfunk.

Eine große Sonderausstellung im Goethe-Haus vom 14.09. bis 30.12.2012 beleuchtet auch die weniger bekannten Seiten des großen Sohnes der Stadt







Frankfurt, der als Finanzminister in Weimar zehn Jahre lang für die Sanierung der Staatsfinanzen zuständig war, der das Auktionsverfahren erfunden hat und dessen Mephisto die Erfindung des Papiergeldes vorwegnahm. „Von Faust und Mephisto als Lösung der Finanzprobleme des Kaisers angepriesen, erweist sich das ‚magische’ Papiergeld letztlich als trügerische Hoffnung. Die erstaunliche Aktualität der Positionen Goethes wird in der Ausstellung bewusst aufgegriffen.“ (Auszug aus Pressetext)

Weitere Informationen zur Ausstellung und zahlreichen Veranstaltungen unter www.goetheunddasgeld.com